Bad Cannstatt und noch viel mehr – Tagesausflug am 17. September

Dass Cannstatt viel mehr bietet als Wasen, Wilhelma und Fußballstadion, das erfuhren die 23 Teilnehmer, die Walter Kepplers Einladung zur alljährlichen Stuttgart-Wanderung gefolgt waren.

Frau Gisela Cichy führte uns kurzweilig und detailreich zu den interessantesten und aussichtsreichsten Punkten des mit über 70 000 Einwohnern größten und ältesten Stadtteils Stuttgarts.

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Sie hatte für alle kleine Becher mitgebracht, damit wir von den zahlreichen Mineralbrunnen kosten konnten, an denen unsere Route vorbeiführte. Erstaunt erfuhren wir, dass Cannstatt – nach Budapest – mit seinen 19 Mineralquellen das zweitgrößte Mineralwasser-Vorkommen Europas besitzt.
Und wir kamen an allen 3 Mineralbädern vorbei: Leuze, Berg (wird gerade renoviert) und das Mineralbad am Kurpark.

2017-09-17-bad-cannstatt-22-webEbenso erstaunlich sind die weitläufigen Parkanlagen mitten in der Großstadt, die wir abwanderten: Rosensteinpark, Park der Villa Berg und Kurpark. Die Geschichte des Württembergischen Königshauses wurde uns nahegebracht anhand des Schlosses Rosenstein und der einstigen Sommerresidenz des Königspaares Karl und Olga, der Villa Berg (sie wurde 2015 von der Stadt Stuttgart gekauft und ist renovierungsbedürftig).

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Schloss Rosenstein                                   Villa Berg

Und natürlich löste die Cannstatter Großbaustelle für Stuttgart 21 Diskussionen aus: über den Neckar wird eine neue Eisenbahnbrücke gebaut und gleich im Anschluss daran werden 2 neue Tunnelröhren unter dem Rosensteinpark gegraben.

Frau Cichy meinte, all die vielen interessanten Stellen, an denen wir vorbeigekommen waren, seien „Appetithappen“, die Lust machen sollen, wieder zu kommen: Sei es zur Erholung im Sprudelwasser der Mineralbäder, zu einem Theaterabend im Wilhelma-Theater oder Konzert im Kursaal, zu Museumsbesuchen im Rosenstein-Museum oder Canstatter Heimatmuseum, oder, oder, oder… – Eines ist klar: Cannstatt, wir kommen wieder!

Unser herzliches Dankeschön für einen wunderschönen Sonntag geht an Walter Keppler, der wieder alles perfekt organisiert hatte und an Frau Cichy, die uns mit einer überraschungsreichen Tour und viel Insider-Wissen bereichert hat.